Schulpsychologie / Schulsozialarbeit
Gewaltprävention, Krisenintervention und Notfallpsychologie bekommen im schulpsychologischen Arbeitsfeld immer größere Bedeutung. Bedrohungen und Erpressungen von Mitschülern, Gewalt und Mobbing sind Schlagworte, mit denen sich die Schulpsychologie immer öfter auseinander setzen muss.
Dadurch sind Schulpsychologen und Sozialarbeiter in ihrem Beratungsalltag höheren Belastungen und Anforderungen ausgesetzt. Hier kann die Edition Trauma & Gewalt wertvolle Unterstützung liefern.
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Beispiel:
Wird ein Schüler erpresst oder bedroht, stellt diesem sich wieder besonders das Problem der Offenbarung. Er befürchtet Gewalt bei Preisgabe der Täter. Auch hier bietet das Systemo-Board einen wichtigen Zwischenschritt zur Offenlegung der Tat. Das Opfer kann nun, anonym oder namentlich, die Personen, die an der Erpressungs- oder die Gewaltsituation beteiligt waren, mit dieser Edition nachstellen.
Bei Aufstellungen mit betroffenen Schülern wurde deutlich, dass besonders die Angst der Opfer vor Vergeltung der Täter sehr groß ist. Es wurde sichtbar, dass ein zuverlässiger Schutz der Opfer durch mehrere Personen oder Institutionen unabdingbar ist. Nur so findet das Opfer das Vertrauen, die Tat aufzudecken.
Der Schutzbedarf des Hilfesuchenden kann ebenfalls durch Positionierung der Helferfiguren auf dem Board geplant werden.
Fallbeispiel:
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Erpressungssituation Ein Schüler wird hier von vier älteren Mitschülern körperlich bedroht. Um der angedrohten Gewalt zu entgehen, lässt er sich von ihnen erpressen und begeht erzwungene Straftaten, wie z.B. Diebstahl. |
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Das Opfer hat den Mut gefunden, die Erpressung aufzudecken. Drei Schutzpersonen wie z.B. Lehrer, Eltern und Polizei können das Opfer schützen. Auch in dieser Situation ist es wichtig, dass das Opfer Schutz von mehreren Stellen erfährt. |



